Plangenehmigung

Eine Plangenehmigung kann einen Planfeststellungsbeschluss in bestimmten Fällen ersetzen. In diesem Fachplanungsverfahren wird auf eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit verzichtet und nur auf die unmittelbar Betroffenen beschränkt.

Als Alternative zu einem Planfeststellungsverfahren mit einer breiten Öffentlichkeitsbeteiligung, kann ein Plangenehmigungsverfahren ohne Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt werden, wenn

  • Rechte anderer nicht beeinträchtigt werden, oder die Betroffenen sich mit der Inanspruchnahme ihres Eigentums oder eines anderen Rechts schriftlich einverstanden erklärt haben und
  • mit den Trägern öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich berührt wird, das Benehmen hergestellt worden ist.

Ein Plangenehmigungsverfahren endet mit dem Erlass einer Plangenehmigung. Die Plangenehmigung hat die Rechtswirkungen der Planfeststellung mit Ausnahme der enteignungsrechtlichen Vorwirkung.

 

Die Stadt Augsburg betreffende Plangenehmigungsverfahren der letzten Jahre:

  • Erneuerung der Brücke 38 der Augsburger Localbahn (Wertachbrücke)
  • Neuerrichtung eines Gleisanschlusses zum Pelletslager der Firma Präg; Anschluss an die Augsburger Localbahn
  • Änderung (Erneuerung) der Verkehrsstation Haltepunkt Augsburg-Morellstraße
  • Barrierefreier Ausbau der Haltestelle "Göggingen Rathaus" stadteinwärts
  • Lärmsanierung an Schienenwegen des Bundes; Neubau von Lärmschutzwänden in Augsburg
  • Neubau einer Eisenbahnüberführung über die Karlsruher Straße
  • Barrierefreier Ausbau der Straßenbahnhaltestelle Haunstetten-Nord und Ausbau der Wendeschleife
  • Empfangsgebäude Augsburg Hauptbahnhof, Umbau und Sanierung der Gastronomie
An dieser Stelle fand bereits der Spatenstich für den Bau von Lärmschutzwänden statt.
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Diese in die Jahre gekommene Localbahnbrücke wird bald durch ein neues Bauwerk ersetzt.
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