Brachgefallenes Firmengelände in Oberhausen wird neu entwickelt

25.02.2019

So wie auf diesem Luftbild aus dem Jahr 2009 sieht es auf dem ehemaligen Zeuna-Stärker- und Hafenecker-Gelände nicht mehr aus. Foto: Hajo Dietz / Nürnberg Luftbild

Das im Stadtteil Oberhausen gelegene ehemalige Areal des Unternehmens Zeuna-Stärker ist bereits vor Jahren brach gefallen. Im Jahr 2017 wurde das nördlich angrenzende Gelände der ehemaligen Autoverwertung Hafenecker ebenfalls stillgelegt. Diese südlich der Ahornerstraße und westlich der Äußeren Uferstraße liegenden Flächen sollen im Rahmen eines mit der Stadtverwaltung abgestimmten städtebaulichen Konzeptes durch eine Investorin baulich entwickelt werden. Wesentliches Ziel der geplanten städtebaulichen Neuordnung ist die Schaffung eines neuen, urbanen Stadtquartiers, welches die Funktionen Wohnen, Arbeiten, Soziales, Einkaufen und Erholen sowohl für die künftigen Quartiersbewohner als auch für die ansässige Bevölkerung des Stadtbezirks Oberhausen-Nord an einem Ort vereint. Mit einer Öffnung des bislang nicht zugänglichen Geländes soll eine großräumige Vernetzung mit den umliegenden Siedlungsgebieten und den Grün- / Naherholungspotentialen der Wertach ermöglicht werden. Mit geplanten ca. 700 Wohneinheiten und einem Anteil von 20 bis 30 Prozent öffentlich gefördertem Wohnraum kann auf den hohen Wohnraumbedarf im Stadtgebiet reagiert werden. Mit der geplanten Neuordnung und Entwicklung der innerstädtischen Brachfläche kann dem Grundsatz „Innen- vor Außenentwicklung” in besonderem Maße Rechnung getragen werden.
 
Zur Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die geplante Neuordnung des ehemaligen Zeuna-Stärker- und Hafenecker-Geländes wird der Bebauungsplan Nr. 298 „Südlich der Ahornerstraße, westlich der Äußeren Uferstraße” aufgestellt. Parallel hierzu wird der Flächennutzungsplan mit integrierter Landschaftsplanung für den Bereich „Südlich der Ahornerstraße, westlich der Äußeren Uferstraße” im Planungsraum Oberhausen (1995-121) geändert.

 
Frühzeitige Öffentlichkeitbeteiligung

Die Vorentwürfe beider Planungen liegen vom 25. Februar 2019 bis einschließlich 29. März 2019 im Flur des Stadtplanungsamtes aus und können dort eingesehen werden. Darüber hinaus sind die Unterlagen zeitgleich bei unseren Online-Auslegungen auf dem Stadtplanungsportal abrufbar.
 
Weitere Einzelheiten können dem Amtsblatt der Stadt Augsburg vom 22. Februar 2019 entnommen werden.