Neuordnung des ehemaligen CEMA-Areals

27.11.2017

Auszug aus dem Vorentwurf des Bebauungsplanes Nr. 278 A. Grafik: Stadtplanungsamt Augsburg

Das Gelände der ehemaligen Molkerei CEMA an der Zirbelstraße im Stadtteil Oberhausen liegt seit der Aufgabe der Molkereinutzung im Jahr 2010 weitestgehend brach. Die neue Eigentümerin möchte diese Brachflächen nun revitalisieren und einer neuen Nutzungsstruktur zuführen. Wesentliche Elemente der geplanten Aufwertung der an der Nahtstelle zwischen Wohnen und Gewerbe liegenden Fläche sind die Realisierung dringend benötigter Miet- und Studentenwohnungen, eine zeitgemäße Umnutzung markanter, identitätsstiftender Gewerbebauten und die Schaffung erlebbarer Grünstrukturen. Das Plankonzept sieht deshalb eine dreiteilige Nutzungsgliederung des Areals in Form von Wohn-, Grün- und Gewerbeflächen vor.

Nachdem sich die angestrebte Neuordnung des CEMA-Geländes nicht auf Grundlage des für dieses Areal bereits bestehenden Planungsrechts umsetzen lässt, ist zur Schaffung des Baurechts die Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich. Auf Antrag der Vorhabenträgerin hat der Stadtrat deshalb am 28. Juli 2016 für den Bereich des ehemaligen CEMA-Areals zwischen Meierweg und Zirbelstraße die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 278 A „Zwischen Meierweg und Zirbelstraße” beschlossen.

Der Vorentwurf der Planung wurde zwischenzeitlich ausgearbeitet. Er liegt seit heute bis einschließlich 29. Dezember 2017 im Flur des Stadtplanungsamtes öffentlich aus und kann zudem bei unseren Online-Auslegungen abgerufen werden. Bis zum 29. Dezember 2017 können sich nun Fachbehörden und Bürger zur Planung äußern. Einzelheiten hierzu sind dem Amtsblatt der Stadt Augsburg vom 24. November 2017 zu entnehmen.