Planung für Uniklinik schreitet voran

11.08.2017

Ausschnitt aus der Planzeichnung des Bebauungsplanes Nr. 300; Grafik: Stadtplanungsamt Augsburg

Der Freistaat Bayern beabsichtigt die bayernweit sechste Medizinische Fakultät an der Universität Augsburg zu etablieren und das 1982 errichtete Klinikum Augsburg in diesem Zusammenhang in ein Universitätsklinikum in staatlicher Trägerschaft zu überführen. Das Klinikum Augsburg stellt derzeit mit rund 250.000 versorgten Patienten pro Jahr bereits eine der größten Kliniken in Deutschland dar und ist als kommunales Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe (Maximalversorger) einzustufen. Nach einem Konzept für den Aufbau einer Universitätsmedizin in Augsburg soll das Klinikum zur Universitätsklinik, mit ca. 100 Professuren und Lehrstühlen sowie rund 1.500 Medizinstudierenden in der Endausbaustufe weiterentwickelt werden. Hinzu kommen mehrere hundert wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Mitarbeiter.

Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 300, „Universität Augsburg – Medizinische Fakultät”, sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die geplanten Forschungs- und Lehrgebäude mit der erforderlichen Frei- und Grünflächengestaltung sowie den hierfür erforderlichen Erschließungsstrukturen auf dem Areal südlich des Klinikums geschaffen werden. Neben einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung und Integration des neuen Universitätscampus in die in der Umgebung bereits vorhandene Siedlungsstruktur des Stadtteiles Kriegshaber sowie der Nachbarkommunen Neusäß und Stadtbergen sollen dabei auch die verkehrlichen sowie umwelt- und naturschutzrechtlichen Anforderungen im Plangebiet und dessen Umfeld erfüllt werden.

Der Entwurf der Planung kann im Zeitraum vom 21. August bis einschließlich 29. September 2017 im Flur des Stadtplanungsamtes und online auf unserem Stadtplanungsportal eingesehen werden. In diesem Zeitraum können auch Stellungnahmen zum Bebauungsplan vorgebracht werden. Einzelheiten hierzu können dem heute erschienenen Amtsblatt Nr. 32 der Stadt Augsburg entnommen werden.