Quo vadis Gaswerk? Wir haben Antworten.

09.10.2017

Hier soll ein Kultur- und Kreativquartier entstehen. Foto: Markus Wagner / Stadtplanungsamt Augsburg

Das ehemalige städtische Gaswerk in Oberhausen wird seit Schließung der Gasaufbereitungsanlage im Jahr 2001 nur noch sehr sporadisch für Einzelevents genutzt. Ansonsten liegt das städtebaulich und historisch bedeutsame Areal weitestgehend brach.

Zusammen mit den Stadtwerken Augsburg, als Eigentümerin des Gaswerkgeländes, hat die Bauverwaltung seit dem Jahr 2012 verschiedene Untersuchungen und Prüfungen dahingehend angestellt, wie das Areal zukünftig genutzt werden soll. Die Bevölkerung und potentielle Nutzer waren in den Planungsprozess mit eingebunden. Aufbauend darauf wurde ein Konzept zur Entwicklung des Gaswerks erarbeitet. Das Gelände soll demnach zu einem Kultur- und Kreativquartier entwickelt werden.

Das Vorhaben lässt sich nicht aus bestehendem Planungsrecht bzw. dort bereits in Aufstellung befindlichen Bebauungsplänen verwirklichen. Zur Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Neuordnung des Gaswerkareals als Kultur- und Kreativquartier und zur Umsetzung der damit verbundenen Planungsziele ist deshalb neben der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 272 II „Nördlich der August-Wessels-Straße, westlich der Auerstraße” auch die Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich „Nördlich der August-Wessels-Straße, westlich der Auerstraße” im Planungsraum Oberhausen im Parallelverfahren erforderlich.

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung

Die Vorentwürfe der beiden Planungen liegen vom 9. Oktober 2017 bis einschließlich 10. November 2017 im Flur des Stadtplanungsamtes öffentlich aus. Darüber hinaus können die Vorentwürfe auch über unsere Internetseite abgerufen werden. Einzelheiten hierzu können dem Amtsblatt der Stadt Augsburg vom 6. Oktober 2017 entnommen werden.