Revitalisierung Schwabencenter

22.05.2017

Das Schwabencenter soll attraktiver werden. Foto: Manuela Wagner / Stadtplanungsamt Augsburg

Der nördlich der Friedberger Straße gelegene Gebäudekomplex des Schwabencenters beinhaltet ein Einkaufszentrum und Wohnnutzungen in drei Hochhäusern mit je 21 Geschossen. Das Schwabencenter wurde in den 1970er Jahren errichtet und seither mehrfach in Teilen umgebaut und teilmodernisiert. Es macht heute einen stark erneuerungsbedürftigen Eindruck und weist in größeren Teilbereichen ungenutzte Ladenflächen auf. Teile des bestehenden Parkhauses des Einkaufszentrums sind außer Betrieb und zeigen erheblichen Sanierungsbedarf.

Aufgrund der insgesamt unbefriedigenden ökonomischen Situation und städtebaulicher Defizite hat sich der Eigentümer des Schwabencenters für die Durchführung von Revitalisierungsmaßnahmen entschieden. Im Wesentlichen ist die Modernisierung der Ladenstraße innerhalb des Einkaufszentrums, eine Neuordnung der Stellplatz- und Anlieferungssituation mit Abriss des bestehenden Parkhauses und eine Aufwertung der Freiflächen zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität für die Besucher und Bewohner des Schwabencenters vorgesehen. Anstelle des bisherigen Parkhauses ist ein Neubau geplant, in dem die bestehende Ladenpassage fortgeführt wird und im Sockel- und Zwischengeschoss Parkplätze entstehen.

Die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Verwirklichung der Revitalisierungsmaßnahmen werden momentan durch die Aufstellung eines Bebauungsplanes und die parallel notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Augsburg in diesem Bereich geschaffen. Am 27. April 2017 hat der Stadtrat den Weg hierfür frei gemacht. Ab heute können die Vorentwürfe des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 479, „Zwischen Friedberger Straße und Wilhelm-Hauff-Straße (Schwabencenter)”, und für die Änderung des Flächennutzungsplanes mit integrierter Landschaftsplanung für den Bereich „Zwischen Friedberger Straße und Wilhelm-Hauff-Straße (Schwabencenter)” im Planungsraum Spickel / Herrenbach im Flur des Stadtplanungsamtes und im Internet angesehen werden. Bis zum 23. Juni 2017 sind Bürger und Behörden aufgerufen sich zur Planung zu äußern.