Stadtsanierer betrachten die nördliche Jakobervorstadt

23.10.2017

Blick auf die Jakobskirche. Foto: Manuela Wagner / Stadtplanungsamt Augsburg

Im Laufe des 13. Jahrhunderts entwickelte sich östlich des alten Stadtkerns die nach der Pfarrkirche St. Jakob benannte Jakobervorstadt, die um 1340 in die Stadtbefestigung einbezogen wurde. Im zweiten Weltkrieg wurden große Teile der Jakobervorstadt durch Luftangriffe zerstört. Auch wenn sie innerhalb der historischen Wallanlagen liegt, weist die nördliche Jakobervorstadt nur in kleinen Abschnitten den Charakter einer historischen Altstadt auf und ist überwiegend von einer heterogenen Baustruktur der Nachkriegszeit bzw. der 1970er Jahre geprägt. In einigen Bereichen sind städtebauliche und soziale Missstände zu finden. Dies hat die Stadtsanierung auf den Plan gerufen.

Mit Mitteln des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt” sollen in der nördlichen Jakobervorstadt Maßnahmen zur Aufwertung des Stadtviertels durchgeführt werden. Bis dies soweit ist, müssen erst einmal in vorbereitenden Untersuchungen die Stärken und Schwächen des Quartiers herausgefunden und ein Maßnahmenkatalog, ein sogenanntes integriertes Handlungskonzept, erarbeitet werden.

Informationsveranstaltung

Hierfür ist auch das Wissen der Akteure vor Ort gefragt. Deshalb findet am 8. November 2017 und 19 Uhr eine Informationsveranstaltung im Pfarrsaal der Pfarrei St. Maximilian (Franziskanergasse 4, 86152 Augsburg) statt. Dort wird über die Ziele und die Vorgehensweise der vorbereitenden Untersuchung sowie die Beteiligungsmöglichkeiten informiert.

Neu Internetseiten

Neue Internetseiten informiert zudem seit heute über alles Wissenswerte rund um die Soziale-Stadt-Maßnahme „Jakobervorstadt Nord”. Hier können sich alle Interessierten über den Fortgang der Städtebauförderungsmaßnahme und anstehende Termine informieren.