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Stadtmodell - Augsburg auf 20 Quadratmetern

Stadtplaner greifen gern auf Stadtmodelle zurück, um sich einen visuellen Überblick zu verschaffen, wie sich stadtbildprägende Um- und Neubauten in die räumliche Umgebung einfügen. Je nach Anforderungen werden die Miniaturstädte maßstäblich und mit filigraner Detailtreue angefertigt. Aus der Vogelperspektive sind städtebauliche Potenziale anschaulich erkenn- und vermittelbar, weshalb das Stadtmodell Augsburg nach seiner Zerstörung mühevoll wiederhergestellt wurde.

Die Stadt Augsburg war seit den 50er Jahren im Besitz eines Stadtmodells aus Holz im Maßstab 1:500. Am 30. Juni 2004 wurde das ungefähr 4 x 5 Meter große Modell, das hauptsächlich den Innenstadtbereich darstellte, beim Brand des Weberhauses zerstört.

Auf der Grundlage einer öffentlichen Ausschreibung erhielt das Atelier Schindler aus Miltenberg den Auftrag zur Wiederherstellung des Holzmodells.

Es stellt eine Fläche von 2 x 2,5 Kilometer mit etwa 7.000 Gebäuden und baulichen Anlagen im Miniaturformat dar. Im Modell wird das Gebiet auf 20 Quadranten aufgeteilt, die auch einzeln benutzt werden können.

Nach einer mehrjährigen Bearbeitungszeit wurde das neue Stadtmodell im Juli 2013 fertiggestellt und steht nun im 6. Obergeschoss des Rathauses.

Weitere Ansichten des Stadtmodells:

1 von 12: Das neue Stadtmodell

2 von 12: Perlachturm und Rathaus

3 von 12: Dom

4 von 12: Gebiet zwischen Konrad-Adenauer-Allee und Forsterstraße

5 von 12: Rotes Tor mit Freilichtbühne

6 von 12: Basilika St. Ulrich und Afra

7 von 12: Hotelturm und Kongress am Park

8 von 12: Königsplatz

9 von 12: Gebiet zwischen Dom und Rathausplatz

10 von 12: Nördliche Jakobervorstadt

11 von 12: Stadttheater

12 von 12: City-Galerie