Scheibengasbehälter. Foto: Markus Wagner / Stadtplanungsamt Augsburg

Gaswerk

Konzepte

Für das Gaswerkareal wurde bereits eine Reihe von Konzepten für eine zukünftige Entwicklung verfasst. Zu allererst beschäftigte sich ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) mit dem Stadtteil Kriegshaber, erarbeitete aus vorgefundenen Schwächen und Stärken städtebauliche Entwicklungsziele heraus. Das Gaswerkareal zählt als Ort für Kultur und (Kreativ-) Wirtschaft zu einem der darin aufgeführten Pilotprojekte.

Es folgte eine Feinuntersuchung. Diese stellte Missstände, Defizite sowie Potenziale und Ziele für das Gelände an der August-Wessels-Straße gegenüber und schlug zwei städtebauliche Erschließungs- und Nachverdichtungsvarianten vor.

Eine Machbarkeitsstudie befasste sich anschließend mit der möglichen Nutzung der Bestandsgebäude durch den Kulturpark West und einer städtebaulichen Nachverdichtung auf dem Areal.

Im Zuge einer Bewerbung um EU-Fördermittel wurde außerdem ein integriertes räumliches Entwicklungskonzept (IRE) erarbeitet. Damit wurden Leitprojekte – unter anderem das Augsburger Gaswerk – mehrerer Kommunen aus der Region funktional vernetzt, um deren Potentiale in interkommunaler Zusammenarbeit zum Vorteil von Kreativwirtschaft, Kultur und Know-How-Transfer auszuschöpfen.

All diese Konzepte dienen als Grundlage für eine Rahmenplanung, die die Weichen für die zukünftige Entwicklung des Areals stellen soll.

Wohin steuert der Standort Gaswerk? Eine Reihe von Konzepten sucht nach Antworten.
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Der Verfall der historischen Bausubstanz soll durch eine Revitatisierung der Industriebrache gestoppt werden.
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