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Hauptbahnhof

In Zeiten steigender Mobilität ist die Vernetzung von Fern-, Regional- und Nahverkehr ein zentraler Baustein für ein stadtverträgliches Verkehrskonzept. In Augsburg soll der Hauptbahnhof die Rolle als Schnittstelle öffentlicher Verkehrsmittel übernehmen und zur europäischen Hochgeschwindigkeitsmagistrale Paris - Budapest eine internationale Anbindung eröffnen. Als grundlegendes Element der Mobilitätsdrehscheibe Augsburg wird die Modernisierung des Knotenpunkts gemeinsam von der Deutschen Bahn AG, der Stadt und den Stadtwerken Augsburg durchgeführt.

Die Idee, den Augsburger Hauptbahnhof und sein Umfeld im Rahmen des Projektes „Mobilitätsdrehscheibe Augsburg” zu entwickeln, entstand im Zusammenhang mit den Planungen eines regionalen S-Bahn-Verkehrs und den Plänen der Deutschen Bahn AG, den Hauptbahnhof entsprechend seiner Bedeutung zeitgemäß und barrierefrei auszubauen.

Kernstück des Projekts ist die Untertunnelung des Hauptbahnhofs mit einer unterirdischen Straßenbahnhaltestelle und barrierefreier Verbindung zu den Bahnsteigen. Neben der Anbindung von der Innenstadt ermöglicht zukünftig ein separater Fußweg einen neuen Bahnhofszugang von Westen. Mit den umfangreichen Baumaßnahmen wurde bereits begonnen. Sie werden voraussichtlich bis 2022 andauern.

Im Zuge des Umbaus soll auch der bestehende Bahnhofsvorplatz und sein geplantes Pendant am Westportal neu gestaltet werden. Hierfür und für die Straßenräume im Bahnhofsumfeld, das sich von der Bahnhofstraße bis in das Thelottviertel erstreckt, wurde ein städtebaulicher Wettbewerb ausgelobt, dessen Ergebnisse mit Spannung erwartet werden.

Der Hauptbahnhof und das Bahnhofsumfeld stellen einen Handlungsschwerpunkt der städtebaulichen Sanierung dar. Für das Sanierungsgebiet „Hauptbahnhof mit Bahnhofsumfeld” wurde im Jahr 2005 eine vorbereitende Untersuchung erstellt, die im Jahr 2010 fortgeschrieben wurde. Als Ergebnis der vorbereitenden Untersuchung haben sich eine Reihe von Handlungsfeldern und Teilzielen ergeben. Die daraus resultierenden geplanten Maßnahmen erfordert einen hohen Mitteleinsatz. Sie werden mit Geldern der Städtebauförderung bezuschusst.

Über die westliche Fußgängerpassage gelangt man direkt in die Verteilerebene des Hauptbahnhofs.
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Die unterirdische Straßenbahnhalte und Bahnsteige werden über Aufzüge und Rolltreppen barrierefrei zugänglich.
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