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Neugestaltung Hallstraße

Die Hallstraße befindet sich in Augsburgs Innenstadt, als größte von vier möglichen Querungen zwischen den beiden signifikanten Achsen Konrad-Adenauer-Allee und Maximiliansstraße. Nutzungskonflikte zwischen Verkehr und den anliegenden Schulen machen eine Neugestaltung notwendig. Unter dem Namen „Hall-Campus” soll eine sinnvolle Verknüpfung aller Interessen umgesetzt werden.

Die heutige Situation in der Hallstraße ist gekennzeichnet durch die ungegliederte Ausbildung als Straßenraum ohne Aufenthaltsqualitäten, Defiziten in der Begrünung und starker Nutzung als Innenstadt-Parkstandort. Verstärkt wird die Problematik durch den Schulstandort des Holbein-Gymnasiums, der sowohl das ehemalige Kloster auf der nördlichen Straßenseite, wie auch den gegenüber auf der südlichen Straßenseite liegenden ehemaligen Salzstadel umfasst. Besonders zu Unterrichtsbeginn und Unterrichtsende stellt die starke Trennung durch die Hallstraße ein Gefährdungspotential dar.

Die seit dem Königsplatzumbau nicht mehr bestehende direkte Verbindung zwischen Schießgrabenstraße und Hallstraße hat die Verkehrsbelastung in der Hallstraße bereits merklich reduziert. Sie wurde dadurch spürbar vom Durchgangsverkehr befreit und übernimmt im Straßennetz nur noch eine reine Erschließungsfunktion für direkte Anlieger, wie die parallel verlaufenden Gassen zwischen Konrad-Adenauer-Allee und Maximilianstraße (Katharinen-, Kapuziner-, Armenhausgasse). Die Hallstraße kann somit zu einem Campus aufgewertet werden.

Die Verkehrsteilnehmer müssen auf die anliegenden Schulen Rücksicht nehmen.
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Schüler und Lehrer sollen später einmal vom so genannten Hall-Campus profitieren.
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