Blick auf das Jakobertor. Foto: Manuela Wagner / Stadtplanungsamt Augsburg

Soziale Stadt „Jakobervorstadt Nord”

Mit dem Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt” unterstützt der Bund seit 1999 die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. In Augsburg wurden bereits eine Reihe von Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung umgesetzt. Im der nördlichen Jakobervorstadt ist dies nun auch geplant.

Das Gebiet „Jakobervorstadt Nord” weist eine Reihe städtebaulicher Missständen auf. Hierzu zählen:

  • die brachgefallene Augusta-Brauerei
  • unwirtliche Straßen- und Platzräume
  • Trading-down-Effekt in der Jakoberstraße
  • Mangel an nutzbaren Freiflächen
  • hohen Parkdruck und Schleichverkehr

Zudem führt Prostitution im Bereich der Hasengasse zu Nutzungskonflikten mit der umgebenden Wohnbebauung. Darüber hinaus kommt es im öffentlichen Raum rund um das Jakobertor immer wieder zu Konflikten, weil sich dort ein Treffpunkt für obdachlose und alkoholkranke Personen etabliert hat.

Aufgrund dieser städtebaulichen und sozialen Missstände beschloss der Augsburger Stadtrat bereits im November 2014 für die nördliche Jakobervorstadt die Einleitung und Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen und die Aufstellung eines integrierten Handlungskonzepts.

Nachdem nunmehr die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen, wurde die Arbeitsgemeinschaft Urbanes Wohnen durch die Stadt Augsburg mit der Beteiligung der Bürger an den vorbereitenden Untersuchungen beauftragt.

Die evangelische Kirche St. Jakob gab der Jakobervorstadt ihren Namen.
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Für das aufgegebene Gelände von Augusta Bräu wird eine neue Nutzung gesucht.
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