Augusta Bräu. Foto: Manuela Wagner / Stadtplanungsamt Augsburg

Soziale Stadt „Jakobervorstadt Nord”

Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen

Zur Behebung der städtebaulichen und sozialen Missstände und Entwicklung des Quartiers plant die Stadt Augsburg die Durchführung einer städtebaulichen Sanierungsmaßnahme. Die nördliche Jakobervorstadt soll sich dadurch zu einem lebendigen, vielfältigen Teil der Innenstadt entwickeln, der als attraktiver Wohnstandort und mit seinen öffentlichen Einrichtungen die Gesamtstadt bereichert.

Als Auftakt des Stadterneuerungsprozesses beschloss der Augsburger Stadtrat am 20. November 2014 für das Untersuchungsgebiet „Jakobervorstadt Nord” die Einleitung und Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen und die Aufstellung eines integrierten Handlungskonzepts.

Zwischenzeitlich wurde die nördliche Jakobervorstadt von der Regierung von Schwaben in das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt” aufgenommen und eine entsprechende Förderung in Aussicht gestellt.

Im Doppelhaushalt 2017/2018 wurden seitens der Stadt Augsburg die notwendigen Planungs- und Moderationsmittel zur Verfügung gestellt, so dass die Aufträge für die Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen und die Erstellung eines integrierten Handlungskonzepts vergeben werden konnten.

Unter Mitwirkung und in Zusammenarbeit mit den örtlichen Akteuren (Bewohnern, Gewerbetreibenden, Grundstückseigentümer), den örtlichen Institutionen sowie Fachplanern sollen Stärken und Schwächen des Gebietes erfasst sowie die für eine positive Quartiersentwicklung wichtigen Maßnahmen erarbeitet werden. In den kommenden Jahren sollen diese mit Unterstützung des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt” umgesetzt werden.

Die steigende Anzahl von Wettbüros wird kritisch gesehen.
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Leerstände sollen reduziert werden.
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