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Ehemalige Ladehöfe

Die früher als Umschlagplatz zwischen Straße und Schiene durch die Deutsche Bahn AG genutzten drei ehemaligen Ladehöfe („innerer”, „mittlerer” und „äußerer”) südöstlich des Hauptbahnhofs lagen viele Jahre brach. Sie stellten eines der wenigen großen Flächenpotenziale der Stadt Augsburg in zentraler Lage zu Hauptbahnhof und Innenstadt dar. Diese erheblich unter ihren Möglichkeiten genutzten Flächen sollten als hochwertige urbane Quartiere revitalisiert werden, die benachbarten Stadtviertel abrunden und auch wichtige gesamtstädtische Funktionen erfüllen.

Zwischen den Jahren 1998 bis 2006 wurden mehrere Konzepte zur Überplanung des Areals erarbeitet, wie z.B. das Projekt „Europolis”, das unter anderem den Bau einer Eishockey- bzw. Multifunktionsarena im mittleren Ladehof vorsah.

Die Entscheidung für den Umbau des Curt-Frenzel-Eis-Stadions hat die Planungen zum Bau einer Eishockey- bzw. Multifunktionsarena im mittleren Ladehof jedoch hinfällig gemacht. Damit konnten neue Überlegungen für die Überplanung der ehemaligen Bahnladehöfe angestellt werden.

Auf dem äußeren Ladehof entstehen zwischenzeitlich bereits Wohnungen. Dies ist auch im mittleren Ladehof geplant. Die Planungen hierfür sind jedoch noch nicht abgeschlossen, ebenso wie für die Verwirklichung eines modernen Busbahnhofs auf dem inneren Ladehof.

Entwicklung der ehemaligen Ladehöfe in Bildern:

1 von 12: Die so genannten ehemaligen Ladehöfe der Bahn liegen schon seit vielen Jahren brach.

2 von 12: Ein Güterumschlag findet hier schon lange nicht mehr statt.

3 von 12: Auf dem inneren Ladehof soll ein moderner Busbahnhof entstehen.

4 von 12: Auf dem äußeren Ladehof begann 2014 die Neuentwicklung mit ersten Bautätigkeiten.

5 von 12: Schon zwei Jahre später wurden dort zahlreiche Wohnungen und ein Grünzug fertiggestellt.

6 von 12: Die neuen Wohnflächen schließen unmittelbar an eine stark befahrene Bahnstrecke an.

7 von 12: Um Beeinträchtigungen durch den Bahnlärm möglichst gering zu halten, waren anspruchsvolle bauliche Lösungen notwendig.

8 von 12: Eine Glaswand schließt die Lücke zwischen zwei Gebäuden und minimiert damit den Bahnlärm.

9 von 12: Grünflächen und ein Spielplatz lockern die Bebauung auf.

10 von 12: Noch sind nicht alle Bauarbeiten im neuen Quartier abgeschlossen.

11 von 12: Mehrere Spielplätze stehen für die jüngsten Bewohner bereit.

12 von 12: Ein großzügiger Grünzug verläuft entlang der Lärmschutzwand der Bahnlinie.